Von Bandscheibenvorfall spricht man, wenn eine Bandscheibe verschlissen ist und an Höhe verloren hat. Das Einklemmen der Bandscheibe ist nicht unbedingt mit Schmerzen verbunden. Diese treten auf, wenn die Verringerung des Raums zwischen den Wirbeln Druck auf die Nerven und Bänder ausübt. Um eine verengte Bandscheibe zu diagnostizieren, ist es notwendig, eine Röntgenuntersuchung durchzuführen.

Bandscheibenverengung – Definition

Bandscheibenverengung oder -kollaps ist die Verringerung der Höhe einer Bandscheibe. Es ist normalerweise eine der Manifestationen einer degenerativen Bandscheibenerkrankung.

Die Bandscheibe, die am häufigsten einer Bandscheibeneinklemmung ausgesetzt ist, ist die Bandscheibe, die sich zwischen den Wirbeln l5 und s1 befindet (l5-s1-Einklemmung). Das Kneifen kann jedoch auf zervikaler, dorsaler oder lumbaler Ebene erfolgen und mehrere Bandscheiben betreffen.

Wenn die gesamte Bandscheibe ausgedünnt wird, spricht man von globalem Pinching. Wenn ein Teil der Bandscheibe ausgedünnt ist, spricht man von lokalem Kneifen.

Ursachen für eingeklemmte Scheiben

Ein Einklemmen oder Kollabieren der Bandscheibe entsteht in der Regel durch Versteifung und Austrocknung der Bandscheibe, die ihre Dämpfungseigenschaften verliert und sich allmählich verschlechtert (degenerative Bandscheibenerkrankung).

Bandscheibeneinklemmungen treten also auf, wenn die Zellen der Bandscheibe altern, austrocknen und nicht mehr ausreichend regeneriert und durch neue Zellen ersetzt werden.

Die Hauptursachen für diesen Zellalterungsprozess sind eine unzureichende Versorgung mit Sauerstoff, Wasser und Nährstoffen sowie ein schlechter Abtransport von Kohlendioxid. Diese Funktionen werden normalerweise vom Kreislaufsystem und daher vom Blut ausgeführt. Obwohl Bandscheiben avaskulär (nicht direkt durchblutet) sind, sind sie für die Versorgung mit Sauerstoff, Nährstoffen und Wasser sowie für den Abtransport von Kohlendioxid auf eine ausreichende Blutversorgung angewiesen. Dieser Austausch erfolgt mit dem Blut dank eines Kapillaraustausches, der durch die Oberfläche der Bandscheibe stattfindet. Die avaskuläre Natur der Bandscheiben macht sie umso anfälliger für eine unzureichende Durchblutung.

Gesunde Bandscheiben haben in ihrer Mitte, im Kern, einen hohen Wassergehalt. Ein gut hydratisierter Kern ist für die Bandscheibenfunktion unerlässlich. Die Wassermenge in der Scheibe ist nicht stabil und variiert über einen 24-Stunden-Zyklus. Es trocknet im Laufe des Tages allmählich aus und lädt sich in der Nacht mit Wasser in Ruhe wieder auf. Eine ausreichende Durchblutung des Rückens ist daher unerlässlich, damit sich die Bandscheibe wieder mit Wasser aufladen kann (gesundes Blut besteht zu 90 % aus Wasser). Fehlt ihm Wasser, trocknet es aus und setzt sich ab.

Eine eingeklemmte Bandscheibe ist eine Bandscheibe, die einige oder alle ihrer Stoßdämpfungsfähigkeiten verloren hat. Der Verlust dieser Eigenschaft beschleunigt seine Alterung umso mehr. So wie ein schlecht aufgepumpter Reifen schneller verschleißt, tut dies auch eine schlecht hydrierte Bandscheibe.

Zu Alterung und Austrocknung kommt der Faktor der mechanischen Beanspruchung der Bandscheibe hinzu. Eine gesunde Bandscheibe kann sehr hohen Belastungen standhalten, wenn sie von einer entspannten und ausgeglichenen Muskulatur unterstützt wird. Die Rückenmuskulatur hat jedoch normalerweise viele Kontrakturen, oft unbewusst, die sie daran hindern, ihre Rolle zu erfüllen. Dadurch werden die Kräfte auf die Bandscheibe verlagert. Andererseits verändern diese Kontrakturen die natürlichen Haltungen und Bewegungen des Rückens. Schließlich sind diese Kontrakturen oft auf einer Seite stärker ausgeprägt als auf der anderen, was zu Ungleichgewichten des auf die Bandscheibe ausgeübten Drucks führt, was zu lokalen Quetschungen, Vorwölbungen, Hernien und Diskopathien führt.

Risikofaktoren

Eine schlechte Körperhaltung oder das Tragen schwerer Lasten in der falschen Position kann zu Bandscheibeneinklemmungen führen. Übermäßige körperliche Anstrengung ist ebenso ein Risikofaktor wie Bewegungsmangel: Zu viel Bewegungsmangel schwächt die Rückenmuskulatur, was die Wirbelsäule anfälliger macht. Das Einklemmen der Bandscheibe ist manchmal auch die Folge eines Unfalls oder Stoßes.

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